Pressemitteilung
Robert Müller - ein  Stadtbürgermeister mit Profil und Plan


robert_webZur Person:
Am 08. Juni 1965 wurde ich in Münstermaifeld geboren. Nach meinem Abitur und Grundwehrdienst studierte ich zwei Jahre Theologie an der Kath. Fakultät in Trier. Während dieser prägenden Zeit arbeitete ich ehrenamtlich als Justizhelfer in der Justizvollzugsanstalt Wittlich. Mein anschließendes Studium der Sozialen Arbeit schloss ich mit der Staatlichen Anerkennung als Dipl.Soz.Arbeiter / FH zügig ab.
Seit 1993 bin ich beim Sozialdienst Kath. Männer in Mayen als Diplom Sozialarbeit beschäftigt. Als langjähriges ehrenamtliches Vorstandsmitglied zweier größerer sozialer Einrichtungen sind mir die Institutionen des Landes, des Landkreises und des Bistums bekannt; ebenso die Menschen, die dahinter stehen. Neben meinem Beruf engagiere ich mich in meiner Freizeit in verschiedenen Vereinen, so auch in unserer freiwilligen Feuerwehr. Seit nunmehr 15 Jahren bin ich Mitglied der Wählergruppe Pro Münstermaifeld und auch durchgängig als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender kommunalpolitisch zum Wohle von Münstermaifeld aktiv.  



Kurze Beurteilung der Wahlergebnisse vom 7. Juni 2009
Mit 30,8 % und 6 Sitzen ist Pro-Münstermaifeld mit dem Programm „Neue Wege“ nun die zweitstärkste Kraft im Stadtrat. Ich bin stolz auf das Ergebnis und auf unser Team von Pro-Mm, dem es durch engagierte Arbeit seit 1994 gelingt, zu überzeugen und den Zuspruch der Wählerinnen und Wähler kontinuierlich zu verbessern. Auf Verbandsgemeinde- und Kreisebene kooperiert Pro-Münstermaifeld mit der freien Wählergruppe FWG. Hier konnte Walter Meurer erfolgreich in den Verbandsgemeinderat ziehen, Uwe Berens steht auf Platz 1 der Nachrückerliste. Generell ist festzustellen, dass sich der Erfolg und die Vernetzung der freien Wählergruppen auf Orts-, Gemeinde-, Kreis- und Landesebene weiter fort setzt. Der Verband freier Bürgermeister (VfB) mit über 30 hauptamtlichen „freien Bürgermeistern“ in Rheinland-Pfalz vertritt die Interessen der Freien Wählergruppen auf Landesebene.


Was mich zur Kandidatur bewegt hatte:
Münstermaifeld ist eine liebenswerte Kleinstadt mit hohem Wohnwert, einem vielfältigen und erfolgreichen Vereinsleben, einer lebendigen Pfarrgemeinde und mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern. So verfügt Münstermaifeld auch in Zeiten knapper Kassen über eine gute Basis, mehr aus sich zu machen, als es sich zur Zeit darstellt. Hier gemeinsam etwas zu bewirken, meinen Teil dazu beizutragen, dass wir die Weichen für eine gute Zukunft schon heute stellen, ist für mich Herausforderung und Antrieb, mich noch intensiver kommunalpolitisch zu engagieren, mich als Bürgermeister zur Wahl zu stellen. Bürgermeister sein ist für mich keine Sache einsamer und eigenmächtiger Entscheidungen, sondern ein „Mannschaftsspiel“, bei dem wir als Bürger und politische Entscheidungsträger miteinander viel erreichen können.


Schwerpunkte der politischen Arbeit (Demographie und Wirtschaftskraft)
Die Stadt auf demographische Entwicklung einstellen.
Gemeinsam haben wir neben der Bearbeitung der aktuellen Themen zentrale Fragen zu beantworten und langfristige Lösungen zu entwickeln. So zum Beispiel: Wie stellt sich Münstermaifeld nicht nur heute, sondern auch in 10 bis 20 Jahren dar? Wie gestaltet sich die Altersstruktur? Können wir unsere Bevölkerungszahl halten? Welche Infrastruktur benötigen wir? Wie gehen wir mit Leerständen von Immobilien um? Welche Gewerbekonzepte sind für Münstermaifeld und unserer Ortschaften zielführend und umsetzbar? Was benötigen wir an Kindergärten, Schulen und Unterstützungseinrichtungen für ältere Mitbürger? Wie gestalten wir die Vermarktung unserer Dienstleistungen etc.?

Hierzu werden wir im Rahmen von Gemeindemoderationen und Bürgerprojekten zunächst die Bedarfe erheben. Dann verständigen wir uns auf einen langfristig angelegten Stadtentwicklungsplan als Rahmen für das weitere Handeln und Entscheiden. Münstermaifeld braucht ein verbessertes und gemeinsam getragenes Image. Ein gemeinschaftliches Bewusstsein der Münstermaifelder und der Ortsteile unter Beibehaltung der Individualität der Dörfer und Stadtteile. Geplant ist, dass wir im Herbst zu den ersten Veranstaltungen einladen werden.


Der richtige Mix von kurz- und langfristigen angelegten Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung
Die defizitäre Haushaltslage ergibt sich aus dem Tatbestand, dass Münstermaifeld hohe Pflichtleistungen und Kreditbelastungen auf der einen Seite hat und nur Bruchteile der Gewerbesteuer- bzw. Einkommenssteuereinnahmen vergleichbarer Gemeinden. Sparen alleine hilft nicht! Langfristig bedarf es veränderter, verbesserter Gewerbe- und Einnahmestrukturen. Wir werden folgende wesentliche Schritte einleiten und ständig weiterentwickeln:
1. Unterstützung der Gewerbebetriebe durch Gewerbetage und Unternehmensforen
2. Optimierung Nutzung der städtischen Einrichtungen, verbesserte Auslastung von Stadthalle und Schwimmbad
3. Weiterentwicklung der Kooperationen mit der Untermosel (Gewerbe etc.)
4. Erstellung eines Initiativprogrammes „Wohnen, Leben, Arbeiten in Münstermaifeld“ als verbesserter Rahmen für Bürgerinnen und Bürger, die sich hier in Münstermaifeld beruflich oder gewerblich engagieren wollen
5. Kurzfristige Erstellung einer internetbasierten Ideenbörse für Bürger, die Vorschläge zur Weiterentwicklung bzw. Kostenoptimierung einbringen möchten.
Die ersten Initiativen werden wir spätestens im Herbst einleiten und dafür sorgen, dass die Bürger einen guten Informationsstand haben. 


Die Zukunft von Münstermaifeld als Wirtschafts-, Schul - und Wohnstandort
Münstermaifeld hat aktuell und auch zukünftig eine wichtige Rolle als Wohn- und Schulstandort in unserer Region. Die Entscheidung für die Erstellung der Neubaugebiete war eine gute und richtige Entscheidung. Die Einwohnerzahl ist seit 1987 um rund 1000 gewachsen
und nun gilt es den Einwohnerstand in Zeiten des demographischen Wandels zu möglichst zu halten. Münstermaifeld ist mit der Infrastruktur der Kindergärten, Grundschule, Gymnasium, Freibad und Versorgung attraktiv für Familien. Für die Gruppen der Jugendlichen und der Senioren haben wir in verschiedenster Hinsicht, so glaube ich, noch Verbesserungsbedarfe. Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium genießt einen hervorragenden Ruf in der Qualität der schulischen Ausbildung und dem kulturellen Angebot wie z.B. Big Band, Theater etc. und wird auch zukünftig einen ungebrochenen Zulauf erleben. Zum Wirtschaftsstandort habe ich bereits ausgeführt, dass
wir mehr leisten könnten, als wir es bisher darstellen und ich bin guter Hoffnung, dass es uns gemeinsam gelingt die Möglichkeiten , die wir haben, durch die Nutzung neuer Wege besser auszubauen.


 

Montag, 30. März 2020

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